Gentechnik im Unterricht

Am 16.11.2012 wurden die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Biologie von Herrn Niederschuh selbst zu Genforschern: Im Gläsernen Labor auf dem Campus Berlin-Buch fertigten wir einen genetischen Fingerabdruck an und schleusten ein Gen in Bakterien ein.

Im ersten Versuch klärten wir durch die Analyse verschiedener DNA-Proben ein fiktives Verbrechen auf. Als Ausgangsmaterial dienten DNA-Proben von drei fiktiven Verdachtspersonen (P 1-3) sowie die DNA-Spur, die der Täter am Tatort zurückließ (Tatort). Zunächst einmal wurden die verschiedenen DNA-Proben mit Restrik-tionsenzymen in zahlreiche Fragmente „zerschnitten“. Da jeder Mensch seine eigene DNA mit einzigartiger Nucleotidsequenz besitzt, unterschied sich auch die Länge der DNA-Fragmente in den Proben. Durch die anschließende Gelelektrophorese wurden die „Schnipsel“ nach ihrer Länge aufgetrennt.

Das Agarose-Gel offenbarte nach der Gelelektrophorese unter UV-Licht das Ergebnis: Die Bandenmuster von Person 2 und der DNA-Probe vom Tatort sind identisch. Person 2 ist der Täter!

Im zweiten Versuch brachten wir Bakterien zum Leuchten (genetische Transformation).

Wir übertrugen das Gen für ein grün-fluoreszierendes Protein einer Leuchtqualle auf Coli-Bakterien. Die Genübertragung erfolgte mit Plasmiden. Im Ergebnis leuchteten die Bakterien ebenfalls.

Der Versuch veranschaulicht das Prinzip der Methode, die Gentechniker sich zunutze machen, um Bakterien zum Beispiel menschliches Insulin produzieren zu lassen.

Insgesamt hat die Exkursion nach Buch viel Spaß gemacht und uns interessante Einblicke in die Arbeit in einem „Genlabor“ gewährt!

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