Die Schule bereitet auf die Zukunft vor.

Ein wesentliches Merkmal unserer Schule ist die Betonung der Studien- und Ausbildungsorientierung und ein breites diesbezügliches Angebot für unsere Schülerinnen und Schüler. Ab dem achten Jahrgang werden in allen Klassenstufen entsprechende Module in den Jahresplan integriert.

Das fünftägige Projekt „Spiel das Leben“ wird in der achten Jahrgangsstufe durch externe Trainer durchgeführt und vermittelt den Schülerinnen und Schülern unserer Schule einen ersten Einblick in die Berufswelt.

Das Herzstück unseres Konzeptes ist sicherlich der Unterricht im Fach „StArt in Klasse 9. Hier werden die Klassen auf die Berufswelt vorbereitet. Sie führen Stärken– und Schwächenanalysen durch, schreiben Bewerbungen, bereiten das Betriebspraktikum vor und erhalten Informationen zum Ausbildungsweg nach der Schule. In Klasse 9 wird auch der Berufswahlpass eingeführt. Der eigentlich kostenpflichtige Berufswahlpass wird unseren Schülerinnen und Schülern durch unseren Sponsor Deutsche Bahn AG unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Die Andreas-Schule hat sich bewusst für ein dreiwöchiges Betriebspraktikum in Klasse 9 entschieden.

In den Klassen 10 und 11 wird an jeweils drei Projekttagen die Studien– und Ausbildungsorientierung vorangetrieben. Externe Trainer von „Forum Berufsbildung“ üben zum Beispiel Bewerbergespräche und Auswahltests.

Gegen Ende jeden Schuljahres laden wir Vertreter von Unternehmen und Hochschulen zu uns ein, die den Schülerinnen und Schülern der 10. und 11. Klassen im Rahmen der Ausbildungsmesse Informationen zu Studium und Ausbildung geben. Im letzten Schuljahr hat unser Partner, die Arbeitsagentur, zusätzlich eine Einzelberatung in der Schule angeboten.

Diese Bemühungen wurden im Schuljahr 2007/08 mit der Einführung der Ausbildungsmesse gestartet und wurden sukzessive ausgebaut. Der Abiturjahrgang der verkürzten Oberstufe ist zum Beispiel der Jahrgang, der zum ersten Mal im Fach „StArt“ unterrichtet wurde. Bisher wurden die Abiturjahrgänge 2008, 2009 und 2011 über die Wirksamkeit unseres Programms befragt.

Die Quote der Schülerinnen und Schüler, die mit Überreichen des Abiturzeugnisses wissen, wie es weiter geht, liegt konstant bei über 80%. Allerdings zeigt ein anderer erfragter Wert eine deutliche Verbesserung im Verlauf der letzten Jahre. Inzwischen geben mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrganges (52% in 2011) an, ausreichend durch die Schule unterstützt worden zu sein. Dieser Wert ist sicherlich noch nicht zufriedenstellend, muss aber im Kontext des geringen Anfangswertes (19% in 2008) betrachtet werden. Das Ergebnis zeigt eindeutig, dass wir auf dem richtigen Weg sind und angesichts der neuen Programmbausteine kann man in der Zukunft eine weitere Verbesserung erwarten.

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